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Interview zu Beitrag "Lehrer gehen auf Facebook lieber auf Distanz" in der Neusser Grevenbroicher Zeitung

04.02.2014

Interview zu Beitrag "Lehrer gehen auf Facebook lieber auf Distanz" in der Neusser Grevenbroicher Zeitung

Heute vor zehn Jahren wurde das soziale Netzwerk gegründet. Ob Facebook auch Lehrer und Schüler vernetzen sollte, ist umstritten und so fordere ich schon lange eine Art Internetführerschein zum festen Bestandteil der Schulbildung zu machen...

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Die Bezirksregierung hat jedoch jüngst eine Empfehlung an Schulen herausgegeben, wie sie mit sozialen Netzwerken umgehen sollten.

Das sei auch sinnvoll, findet Michael Terhaag, Fachanwalt für IT-Recht: "Eine solche Richtschnur zum Umgang mit modernen Medien ist in Unternehmen unerlässlich, das gilt sicherlich auch für Schulen. Ich persönlich halte nichts von strengen Verboten." Stattdessen müsse in Schulen frühzeitig medienrechtliche Aufklärung betrieben werden, so der Rechtsexperte. Die Nutzung von Facebook sei jedoch juristisch nicht ganz unproblematisch. Besonders bei der Veröffentlichung von Bildern, erklärt Terhaag: "Für jedes Foto mit Schülern bedarf es zur Veröffentlichung einer wirksamen Einwilligung – bei Minderjährigen sogar beider Eltern." Zudem stünde bei einer Vernetzung von Lehrern und Schülern dem Missbrauch Tür und Tor offen, so der Anwalt: "Die Hemmschwelle ist weit unten und die Fälle nehmen bei uns in der Praxis zu. Gerade bei anonymen Teilnehmern wird sich so mancher Pauker einiges anhören müssen."

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