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11.09.2026
Urteilsbesprechung als Sprachwerk - Umformulieren reicht nicht - zu LG Hamburg, Urt. v. 6.8.2026 – 310 O 136/26 Zimmermann vs Berliner Zeitung

Auch journalistische Urteilsbesprechungen können urheberrechtlich geschützte Sprachwerke sein. In meiner aktuellen Anmerkung in GRUR-Prax bespreche ich die bemerkenswerte Entscheidung des LG Hamburg vom 6. August 2026, Az. 310 O 136/26 im Rechtsstreit des Kollegen Dr. Felix Zimmermann (LTO) gegen die Berliner Zeitung. Der Urteilstext ist gemeinfrei - wer aber die kreative sprachliche Aufbereitung eines fremden Beitrags übernimmt, kann das Urheberrecht auch dann verletzen, wenn er die Formulierungen (leicht) verändert.



15.07.2026
Beitrag "KI-Kennzeichnungspflicht für Politik und Verwaltung" in der aktuellen KOPO 7-8/2026

Ab dem 2. August 2026 gelten europaweit verbindliche Kennzeichnungspflichten für bestimmte KI-generierte Inhalte nach Art. 50 der EU-KI-Verordnung - und zwar nicht nur für Unternehmen, sondern auch für Kommunen, Parteien und Lokalpolitiker. In der aktuellen Ausgabe der KOPO – kommunalpolitische blätter (07/08 | 2026) erläutere ich gemeinsam mit meinem Kollegen Rechtsanwalt Peter Kaumanns, LL.M., wann und welche Inhalte gekennzeichnet werden müssen.


27.02.2026
Kein Anspruch auf Löschung ganzer Facebook-Gruppen trotz Morddrohungen, Anmerkung zu KG, Urt. v. 23.12.2025 – 10 U 190/23, GRUR-Prax 4/2026

In der aktuellen GRUR-Prax befasse ich mich mit einer Entscheidung des Kammergerichts Berlin, die hohe Hürden für die vollständige Löschung von Gruppen in sozialen Netzwerken aufstellt. Selbst zahlreiche und schwerwiegende Persönlichkeitsrechtsverletzungen bis hin zu Morddrohungen genügen danach nicht, wenn die Gruppe nicht überwiegend auf Rechtsverletzungen angelegt ist. 



08.01.2026
„Keyword Advertising 3.0 - Markenverwendung bei plattforminterner Produktsuche" Fachbeitrag und zugleich Kommentar zu OLG Düsseldorf in der aktuellen K&R (1/2026)

Markenverwendung bei plattforminterner Produktsuche – und (m)ein persönlicher Déjà-vu-Moment
Mit Urteil vom 7. August 2025 (Az. 20 U 73/24) hat das OLG Düsseldorf eine praxisrelevante Entscheidung zur Zulässigkeit markenbezogener Keywords auf Onlineplattformen getroffen – ich durfte die Entscheidung in der aktuellen Kommunikation & Recht (K&R 1/2026, S. 51 ff.) kommentieren und thematisch etwas durch die Zeit reisen....


07.11.2025
„Kein Verbrauchergerichtsstand bei Twitter-Nutzung mit beruflichem Bezug“, Anmerkung zu KG, Urt. v. 10.7. 2025 – 10 U 104/24, GRUR-Prax 2025, 735

In meiner aktuellen Anmerkung in der GRUR-Prax (Heft 21/2025) befasse ich mich kritisch mit einer Entscheidung des KG Berlin und der Frage, ob bei der Nutzung von X (früher Twitter) überhaupt noch ein Verbrauchergerichtsstand bestehen kann, wenn ein Account - wie meist - auch beruflich genutzt wird. Eine Entscheidung mit mit spürbaren Folgen für den Rechtsschutz auf Social Media.


10.10.2025
Fachveröffentlichung in der GRUR-Prax: Kein Geldentschädigungsanspruch wegen Namensnennung in Demonstrationsaufruf

In meiner aktuellen Veröffentlichung in der GRUR-Prax 2025, S. 672 kommentiere ich eine Entscheidung des BGH zur Namensnennung in einem Demonstrationsaufruf. Der Fall zeigt einmal mehr, wie fein die Grenzen zwischen zulässiger Meinungsäußerung und einr Persönlichkeitsrechtsverletzung im Einzelfall verlaufen – hier kommt zudem ein politischer Zusammnehang hinzu.


30.09.2025
„Künstliche Intelligenz und das Recht an der eigenen Stimme" Fachbeitrag und zugleich Kommentar zu LG Berlin in der aktuellen K&R (10/2025)

Ob in Werbung, Social Media oder Deepfakes. Mittlerweile werden nicht nur Fotos durch KI generiert. Das LG Berlin hat erstmals entschieden, dass auch KI-generierte Stimmen vom allgemeinen Persönlichkeitsrecht umfasst sind. In meinem aktuellen Fachbeitrag in der Kommunikation & Recht (K&R) analysiere ich das Urteil zur „deutschen Stimme von Bruce Willis“ und ordne es im Lichte früherer Leitentscheidungen – etwa zu Heinz Erhardt und Marlene Dietrich – ein.