04.08.2026
Radio38-Interview: Was die Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte bedeutet

Anlässlich der neuen Transparenzpflichten des europäischen AI Acts habe ich auch dem vor allem in der Region Braunschweig/Wolfsburg sendenden Radio38 ein Interview zur Kennzeichnung von KI-Inhalten gegeben. Im Mittelpunkt standen die praktische Platzierung der Hinweise und die Frage, wen die neuen Vorgaben betreffen.

Meine Faustformel im Interview lautete: Je deutlicher und je früher, desto besser. Bei Bildern sollte ein erforderlicher Hinweis möglichst im Bild selbst oder unmittelbar in der Bildunterschrift erscheinen. Bei Videos genügt es regelmäßig nicht, erst im Abspann auf den Einsatz künstlicher Intelligenz hinzuweisen. Zudem habe ich erläutert, dass neben den Anbietern von KI-Systemen auch berufliche Nutzer - etwa Unternehmen, Selbstständige, Influencer oder Onlineshop-Betreiber - von den Vorgaben KI-Verordnung betroffen sein können. 

Weitere ausführliche Informationen zum Thema finden Sie in meinen Interviews, ausführlich bei „Volle Kanne“, in den ZDF-Nachrichten sowie in meinem Fachbeitrag „KI-Kennzeichnungspflicht ab August 2026: Pflichten, Haftung und die Ausnahmen nach den finalen EU-Leitlinien" unter aufrecht.de.

Den Mitschnitt des Radio38-Interviews können Sie nachfolgend anhören.


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